Snus und Gesundheit

Die Forschung über Snus
In Schweden wurden in den letzten Jahren eine Anzahl Untersuchungen über die Auswirkungen des Snus auf die Gesundheit publiziert. Die bisherige Forschung über den Mundtabak bezog sich auf Produkte, die nicht in Schweden konsumiert werden, weshalb die früheren Ergebnisse nicht repräsentativ sind. Die Informationen auf dieser Seite sind eine Zusammenfassung der aktuellen Forschung zum Thema „Schwedensnus.“

150 Jahre Schwedensnus
Die Geschichte des Schwedensnus ist mehr als 150 Jahre alt. Ein ganzes Jahrhundert lang war Snus das vorherrschende Tabakprodukt in Schweden. Die gesundheitlichen Auswirkungen sind jetzt in einer großen Anzahl von wissenschaftlichen Studien erforscht worden.

Der Tabakgebrauch in Schweden ist auf demselben Niveau wie in vielen anderen europäischen Ländern, aber trotzdem ist das Risiko, an einer von Tabak verursachten Krankheit zu sterben, kleiner. Dies gilt für Männer! Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass schwedische Männer mehr Snus nehmen als Zigaretten rauchen. Für schwedische Frauen ist das Krankheitsrisiko auf gleichem Niveau wie im restlichen Europa.

Herz- und Gefässerkrankungen
Laut einer Studie der WHO, die 2000 publiziert wurde, erhöht der Snusgebrauch nicht das Herzinfarktrisiko. Es gibt jedoch widersprüchliche Ergebnisse bei Herz- und Gefässerkrankungen. Snus scheint keine Arterienverkalkung zu verursachen, hat aber eine direkte Wirkung auf Herzfrequenz und Blutdruck. Dabei ist ungewiss, inwiefern der Snusgebrauch zu erhöhtem Blutdruck beiträgt.

 

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